Städtetouren
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SERVUS MÜNCHEN

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Letztes Wochenende war ich für 2 Tage auf Kurztrip in München. Mein Mann war dort für 2 Wochen beruflich eingespannt und ich habe die Zeit genutzt und ihn besucht. 5 Stunden dauerte die Bahnfahrt mit dem ICE, aber die Verbindung ging reibungslos.

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DAS HOTEL NEW ORLY MÜNCHEN

Wir waren im Hotel New Orly im Stadtteil Neuhausen/Nymphenburg untergebracht. Ich musste für die 2 Nächte nur 40 Euro Aufpreis im Doppelzimmer zahlen, da mein Mann dort schon das Zimmer hatte. Das Hotel ist an sich ganz schön, es wurde vor knapp 2 Jahren renoviert, leider wurde hier nicht wirklich aufs Detail geachtet. An vielen Stellen im Zimmer sah man, dass entweder sehr unter Zeitdruck oder unsauber gearbeitet wurde. Trotzdem war das Zimmer auf den ersten Blick schön und sauber. Es gab sogar einen kleinen Balkon, was im Sommer bestimmt sehr nett ist. Das Frühstück war ausgezeichnet. Hier gibt es wirklich alles was das Herz begehrt.

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Das Hotel liegt angenehm und ruhig in einem Wohngebiet. Dennoch gibt es umliegend viele Restaurants, Bars und Supermärkte. Direkt unten im Haus befindet sich das PKorn, ein sehr gutes Steakhouse.

TOURIPROGRAMM

Die Tram und U-Bahn erreicht man in ca. 5 Minuten Fußweg. Von hier aus ist man in kürzester Zeit in der Innenstadt. Wir sind am Karlsplatz, auch Stachus genannt, ausgestiegen und haben ein Großteil der Sehenswürdigkeiten von hier aus erkundet. Zuerst ging es die Shoppingmeile Richtung Marienplatz entlang. Hier war ich zum ersten Mal in einem urban outfitters Laden. Fand ich super cool, die haben so tolle Sachen, da hätte ich mich den ganzen Tag aufhalten können. Nachdem ich mich losreißen konnte, hörten wir uns kurz mit gefühlten 5.000 anderen Touristen das Glockenspiel am Rathaus an, um dann weiter zum Viktualienmarkt zu schlendern. Darunter hatte ich mir ja ganz was anderes vorgestellt. Keine Marktschreier, kein buntes Treiben irgendwie langweilig. Naja, vielleicht war ich zur falschen Zeit dort.

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Weiter ging es zum „alten Peter“, für 2 Euro pro Erwachsenen kann man die 306 Stufen des Kirchturmes erklimmen und wird in 56 Meter Höhe mit der besten Aussicht Münchens belohnt. Auf jeden Fall machen, auch wenn der Aufstieg ein klein wenig anstrengend ist.

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Nachdem wir den wesentlich leichteren Abstieg hinter uns gebracht hatten, gingen wir Richtung Sendlinger Tor und ließen uns einfach mit dem Strom treiben. Vorbei an zahlreichen kleinen Kirchen, schönen Hausfassaden und noch mehr Wirtshäusern.

DAS WUNDERSCHÖNE GLOCKENBACHVIERTEL

Wir schlenderten weiter der Nase nach und landeten im Glockenbachviertel. Ein Stadtteil mit sehr viel Flair, tollen Cafés und jeder Menge kreativer Einflüsse. Ein Paradies für Design fokussierte Menschen wie mich. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Der Zufall trieb uns in die Räume von Götterspeise. Eine Mischung aus Café, Chocolaterie und Geschenkeladen. Ein so süßes Geschäft! Wenn ihr einfach mal kurz abschalten wollt, oder einen kräftigen Inspirationschub braucht, kommt hierher.

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Zu München gehören natürlich Dirndl und Lederhosen wie das Salz in die Suppe. Ich dachte ja immer es ist nur ein Klischee, aber vor Ort wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Die bayrische Tracht findet man nicht nur auf dem Oktoberfest, auch im Büro oder einfach mal so ist das Outfit sehr beliebt.

Eine etwas anderes Design des Dauerbrenners ist mir allerdings bei NOH NEE begegnet, ebenfalls im Glockenbachviertel. Das Label fertigt Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Es sieht nicht nur strahlend schön und stylish aus, es steht gleichzeitig noch ein tolles Projekt dahinter. Die 3 Gründerinnen Marie Darouiche, Rahmée Wetterich und Cornelia Hobbhahn unterstützen das Engagement zur Verbesserung der Lebensumstände von Frauen in Benin. NOH NEE haben vor Ort einer Schneiderin die Ausbildung nach deutschen Qualitätsanforderungen ermöglicht. Sie bearbeitet mittlerweile Aufträge aus Deutschland und gibt ihr Wissen an andere Frauen weiter. Wirklich großartig!

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Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir zum englischen Garten. Leider war das Wetter im Februar nicht besonders und so wurde nichts aus dem Zuschauen beim Wellenreiten am Eisbach. Trotzdem genossen wir die Ruhe im Park, spazierten zum chinesischen Turm und gönnten uns ein frisch gezapftes Weißbier.

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GUTES RESTAURANT IN HOTELNÄHE

Am Abend zogen wir los, um uns in einem der vielen Restaurants rund um das Hotel beköstigen zu lassen. Wir entschieden uns für das Café Neuhauser. Ein Glücksgriff wie sich mit servieren des Essens herausstellte. Sehr lecker und Cocktails können die auch noch!

UNTERNEHMUNGEN BEI SCHMUDDELWETTER

Für den nächsten Tag stand eigentlich der Olympiapark auf dem Zettel, aber der strömende Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also fuhren wir nach dem Frühstück auf die Maximillianstraße, spähten kurz ins Hofbräuhaus und das Hard Rock Café, um anschließend den Tag im deutschen Museum zu verbringen. Es erwartete uns eine absolut überwältigende Sammlung an Wissenschaft, Forschung und Technik. Hier könnte man locker eine ganze Woche verbringen. Besonders interessant war für mich die Abteilung Luftfahrt, ein Sammelsurium an Fachwissen auf dem Silbertablett. Wolltet Ihr schon immer mal ein Passagierflugzeug im Querschnitt ansehen, einen Flugsimulator ausprobieren oder in ein Cockpit schauen, bitteschön! Wissen ist auch ein wirksames Mittel gegen Flugangst!

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Als es dunkel wurde hatten wir noch das Glück ein besonderes Schauspiel mit ansehen zu dürfen, denn es war der letzte Tag einer  Lichtinstallation, die das Gebäude in den buntesten Farben erstrahlen ließ. Ein schöner Abschluss eines gelungenen Wochenendes!

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