Städtetouren
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LONDON CALLING

Es war wirklich Zeit für London. Schon lange wollte ich diese Stadt sehen und erleben – und ich wurde nicht enttäuscht. Der Landeanflug bei Nacht war atemberaubend. Die vielen Lichter, die Towerbridge, Big Ben … die Vorfreude war riesig!

VOM FLUGHAFEN ZUM HOTEL

Wir hatten uns von Freunden in Deutschland schon die Oyster Card besorgt, sodass wir diese an den Automaten der U-Bahn Station am Flughafen Heathrow nur noch aufladen mussten um die Tube nutzen zu können. In ca. 45 Minuten ging es zu unserem Hotel Ibis Euston St Pancras. Die Verbindung war sehr gut und ging über Kings Cross, vorbei am Gleis 9 3/4 von Harry Potter, zum Euston Square. Von hier waren es keine 2 Minuten zu Fuß zu unserem Hotel. Die Zimmer sind klein aber echt in Ordnung.

Sujet

Ibis London Euston 0921

ENGLISH BREAKFAST

Am nächsten Morgen, waren wir gespannt auf das sagenumwobene english breakfast. Es gab alles wie erwartet, baked beans, sausages, fried eggs, bacon, ham and toast. Erstes Testurteil: Ganz gut, aber definitiv nicht jeden Tag und schon gar nicht zum Frühstück. Zum Glück bot das Hotel noch mehr an: Joghurt, Gebäck, frische Früchte, diverse Müslisorten und noch vieles mehr. Fazit vom Frühstück: 3 bis 7 Tage hält man das sehr gut aus.  Nur die morgendliche rush hour war etwas nervig. Es gab zu wenig Tische, sodass man öfters mal warten musste und sich die Leute, wenn mal wieder etwas frei wurde, darauf stürzten wie die Wilden. Dennoch war die Lage, die Sauberkeit, die Optik und der Service des Hotels wirklich gut und empfehlenswert.

Ibis London Euston 0921

WAS LOHNT SICH?

Am ersten Tag machten wir, typisch Touri, eine hop-on hop-off Tour mit den berühmten roten Doppeldeckerbussen. Glücklicherweise hatten wir Sonnenschein und konnten offen fahren. Für einen ersten Eindruck und Überblick über die Sehenswürdigkeiten wie Westminster Abbey, Buckingham Palace & Co, wirklich eine gute Möglichkeit. Eine Fahrt über die Themse war in dem Ticket auch noch enthalten. Das kann man gut mitnehmen. Außerdem endet die Bootstour, auf der mir ausnahmsweise mal nicht schlecht wurde, direkt am Tower of London. Wir hatten uns zum Glück schon vorab Tickets über das Internet gebucht, da die Schlange an den Kassen verdammt lang war. Noch schnell das erste Mal Fisch and Chips gegessen, was mir übrigens großartig schmeckte, und dann rein in die Geschichte Londons. Für wirkliche Fans ein Muss, für mich war es eher ein „kann man machen“. Das Highlight waren die Kronjuwelen, allerdings war auch hier zeitraubendes Anstehen unumgänglich.

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Day 2  war für den Portobello Market, das London Eye, und einen abendlichen Besuch bei Jamie’s Italian reserviert. Der Markt war toll, man konnte stöbern und zwischen den bunten Häusern in Notting Hill flanieren. Es gab nicht nur Antiquitäten, es war eher eine Art bunt gemischter Flohmarkt mit allem erdenklichen Schnick und Schnack. Super zum Kauf für Mitbringsel, da man den Preis noch etwas runterhandeln kann. Auch abseits des Marktes gibt es tolle Läden wie den von Cath Kidston mit jeder Menge Sachen, die man einfach haben muss!

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Das London Eye war ein „Must Do“ auf meiner Liste, da es mich als Angsthase etwas Überwindung kostete dort rein zu gehen. Für umgerechnet ca. 25 Euro zwar ein teurer Spaß, aber dennoch lohnenswert. Wenn man keine 1,5 Stunden anstehen will, gibt es eine fast track. Im Nachhinein kann man wirklich überlegen nochmal 15 Euro mehr zu zahlen und direkt dranzukommen. Als wir endlich an der Reihe waren, ging gerade langsam die Sonne unter und es war wirklich eine tolle Erfahrung. Ich war erstens stolz auf mich und zweitens war die Aussicht großartig. Ganz oben konnte ich zwar nicht mehr direkt am Fenster stehen, aber alles trotzdem machbar auch mit weichen Knien.

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ZU BESUCH BEI JAMIE OLIVER

Nach einer Erfrischungsrunde im Hotel ging es nach Covent Garden, ein schönes Shopping- und Ausgehviertel. Unser Ziel war Jamie’s Italian Restaurant. Wir hatten nicht reserviert, was sich auch als nicht ganz so schlimm herausstellte. Wir bekamen nämlich einen Pager der vibrierte als unser Tisch frei wurde. So konnten wir noch etwas durch die Straßen schlendern und uns gut die Wartezeit vertreiben. Fand ich sehr cool diese Idee! Als es losging wurden wir nach unten in einen Raum mit tollem Ambiente geführt. Hatte man oben gar nicht erwartet, da war es eher hektisch und leicht überfüllt. Das Essen war wirklich der Hammer! Egal ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert – alles ein Traum! Unser Budget war danach ziemlich geschrumpft, aber es lohnt sich. Für den größeren Geldbeutel gibt es sonst noch das exklusive fifteen restaurant von Jamie Oliver. Schreibt mir doch mal eure Erfahrungen dazu, wenn ihr schonmal dort gewesen seid.

MYTHOS CAMDEN MARKET

Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg zum Camden Market. Eine völlige Reizüberflutung von abgefahrenen Läden, ausländischem Essen und buntgemixten Menschen wartete auf uns. An jeder Ecke konnte man köstlich duftende Gerichte aus aller Welt probieren, sich ein Tattoo stechen lassen, Shisha rauchen oder selbstgeschneiderte Mode anprobieren. Es folgten tolle Stunden voller Zeitvertreib und Inspiration. Muss man definitiv gesehen und erlebt haben!

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MUSICALKARTEN FRÜHZEITIG BUCHEN

Am Spätnachmittag überlegten wir bei einem Spaziergang  durch den Hydepark wie unsere Abendgestaltung aussehen könnte und entschieden uns, es spontan an einer der vielen Vorverkaufskassen für die zahlreichen Musicals zu versuchen, doch leider ohne Erfolg. Es war wirklich alles so gut wie ausverkauft. Wenn ihr vorhabt in London ein bestimmtes Musical zu sehen, empfehle ich euch, dass ihr euch frühzeitig entscheidet. Ich denke am Vortag hätten wir noch Karten für den nächsten Abend bekommen. Wir wechselten also das Programm, zogen durch Soho und tanzten zu Straßenmusik am piccadilly circus. Auch schön!

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HAPPY BIRTHDAY

Am letzten Tag, bevor am Abend unser Flieger zurück nach Hannover ging, stand noch ein Geburtstag an. Die Queen wurde 88 Jahre alt. Auch wenn sie mit der „trooping the Colour“ Militärparade immer erst im Juni richtig feiert, gab es Ihrer Majestät zu Ehren dennoch einen Aufmarsch mit Kanonen und Reitern am Buckingham Palace. Punkt zwölf hat es ihre Garde, mit 62 Salutschüssen, ordentlich krachen lassen. So sehr, dass sich eines der Pferde inklusive Kanonenwagen entschied durchzugehen und auf uns zu zu sprinten. Nach einer kurzen Panikattacke und einem beherzten Sprung hinter den nächsten Baum meinerseits, hatten sie den Gaul aber wieder unter Kontrolle.

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OXFORD STREET UND BURGERWAHNSINN

Nach diesem Spektakel verbrachten wir den Rest des Tages auf der Oxford Street mit shopping! Einkaufen kann man wirklich hervorragend in London. Gerade Mode, die es in unseren Stores noch nicht zu kaufen gibt, kann man gut und zum Teil auch günstig schießen. Wer am letzten Tag noch keine Mitbringsel für Freunde und Verwandte hat, kann in dem ein oder anderen Souvenirladen noch fündig werden. „I love London“ und der „Union Jack“ sind hier überall gegenwärtig!

Zum Abschluss unseres gelungenen Trips wollten wir noch einen richtig guten Burger essen gehen, aber genau dann wenn man etwas unbedingt möchte findet man natürlich nichts. Nach 20 minütiger Suche stolperten wir zufällig über den besten Burgerladen in dem ich je war – Honest Burgers. Richtig gut! Das war ganz sicher nicht mein letzter Burger und Besuch in London, auf bald!

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2 Kommentare

  1. Ich habe deinen Bericht erst gerade entdeckt. Da ich kommende Woche nach London fliege, kommt mir dein Post aber sehr gelegen 😉
    Tolle Tipps!
    Liebe Grüße
    Sophia

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