Europa, Tips for Trips
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EIN WOCHENENDE AUF DEM „BUNBO“

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Heute habe ich einen besonderen Kurztrip als Empfehlung für euch. Seid euer eigener Kapitän und macht eine Tour mit dem BungalowBoot genannt „BunBo“. Egal ob mit der Familie, mit Freunden oder zu zweit: Abends auf der hausbooteigenen Terrasse grillen und dazu in den Sonnenuntergang schippern, ist doch für fast jeden Reisetyp etwas! Es ist ein bisschen wie Glamping auf dem Wasser. Teils sogar barrierefrei und Fahrräder oder Beiboote können auch mit gebucht werden.

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Aber wie läuft das eigentlich mit dem „BunBo“? Es gibt mehrere Standorte und auch mehrere Routen in Deutschland, die man sich als Urlaubsziel aussuchen kann. Wir waren z.B. in Brandenburg an der Havel unterwegs. Das Einzige was ihr beachten müsst, ist der Reisezeitraum. In der Hauptsaison kann das „BunBo“ meist nur wochenweise gebucht werden. Ansonsten sind auch Wochenenden und Kurzwochen möglich. Die Hausboote gibt es bis 4 oder bis 6 Personen zu mieten. Wir waren zu zehnt unterwegs und wir hatten etwas die Befürchtung kein wirklich gemeinschaftliches Wochenende verbringen zu können. Das hat sich aber als völlig unnötig rausgestellt, da man die Boote perfekt nebeneinander ankern und somit auch zusammen sitzen kann. Für die Fahrten mit mehreren „BunBos“ macht ein Walkie Talkie sicherlich Sinn und bringt Spaß.

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Bevor es losgehen kann, muss/müssen der oder die Fahrer einen kleinen Charterschein machen (zumindest in Brandenburg/Plaue). Das beinhaltet eine ca. 2 stündige Einweisung mit vielen Tipps, Hinweisen und ersten Praxisübungen auf dem Wasser sowie einen kleinen Test mit 10 Fragen. Kostenpunkt 30 Euro pro Person. Wenn dann der Kapitän und seinen Matrosen startklar sind, kann es auch schon losgehen.

Was mich besonders begeistert hat, war dass die Boote total ruhig im Wasser liegen. Ich hatte ja etwas Schiss bezüglich meiner doch sehr ausgeprägten Seekrankheit, aber ich hatte erstaunlicherweise überhaupt keine Probleme. Also auch für Landratten absolut empfehlenswert!

Die Kajüten sind sehr liebevoll, modern und gemütlich gestaltet. Selbst an kalten Tagen hat es seinen Charme auf dem „BunBo„, da auf den Booten ein kleiner Kaminofen zur Verfügung steht. Die Küche ist gut ausgestattet und ein komplettes Bad ist auch an Bord. Auch wenn die Dusche und die Toilette nicht die leistungsstärksten sind, ist es völlig ausreichend. Was etwas schwierig bei einem Aufenhalt von mehr als 5 Tagen werden könnte, ist der wirklich sehr kleine Kühlschrank. Außerdem hat man nur 1 Steckdose, die zwar zum Handy laden reicht aber nicht für den Fön. Das vergisst man aber schnell bei den schönen Ausblicken, die an einem vorbeiziehen. 🙂

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Fazit: Es war ein mega schönes Wochenende mit meinen Mädels! Die Preise variieren je nach Saison und Bootsgröße. Am Ende kommen noch ein paar Euro für Feuerholz und Benzin hinzu. Ich bin aber wirklich angefixt. Vielleicht heißt es im Spätsommer sogar noch einmal Urlaub auf dem Wasser und Leinen los. Zumindest bin ich stark am überlegen. 🙂 Nur nicht zu lange warten, gerade im Sommer sind die „BunBos“ schnell ausgebucht.

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