Europa, Städtetouren
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48 STUNDEN BERLIN

Heute gebe ich euch ein paar Ideen, was man in 48 Stunden in Berlin so alles unternehmen kann. Wenn ihr zum ersten Mal in der Hauptstadt seid, ist ein bisschen Touri-Programm natürlich Pflicht. Doch einiges ist spontan nicht unbedingt sofort zu machen, daher überlegt euch im Vorfeld einen groben Plan, was ihr alles sehen wollt. Für eine Besichtigung des Reichstages mit Plenarsaal und Kuppel z.B. müsst ihr euch nämlich schon einige Zeit im Voraus anmelden, da eure Personalien geprüft werden müssen. Hierzu reichen die Angaben zu Name und Geburtsdatum. Der Vorteil einer geführten Tour ist, dass ihr nicht anstehen müsst und direkt zur Sicherheitsschleuse gelotst werdet. Kostenpunkt bei getyourguide.de war 14 Euro pro Person und die Tour dauerte ca. 2,5 Studen. Kann ich weiterempfehlen und muss man mal gesehen haben.

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Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie und Fernsehturm bitte die East Side Gallery nicht vergessen. Nehmt euch dafür viel Zeit, denn es gibt tolle Kunst zu sehen, an der man ganz schnell mal ein paar Stunden hängen bleiben kann. So schön!

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Jetzt im Herbst/Winter lohnt sich auch ein Besuch des Winterdorfes auf dem Areal des Badeschiffes. Seit dem 05. November findet hier ein kleiner Weihnachtsmarkt direkt an der Spree statt. Sehr hip und seeehr gemütlich. Für nur einen Euro Eintritt lohnt sich ein kleiner Ausflug dorthin. Mit einem Glühwein in der Hand lässt sich von bequemen Strohballen aus, das Lichtermeer der gegenüberliegenden Gebäude genießen. Wem das noch nicht reicht, der kann natürlich auch eine komplette Spreetour per Schiff mitmachen.

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Schaut auf jeden Fall, welche Märkte zu eurer Zeit in der Stadt stattfinden. Ein Highlight ist der Flohmarkt im Mauerpark. Hier könnt ihr in gechillter Atmosphäre zwischen Klimbim auch richtige Schätze entdecken. Für Firlefanz-Fans und Trödelfreunde genau das Richtige.

Abends kann ich euch den Quatsch Comedy Club empfehlen. Oft gibt es noch Karten an der Abendkasse und für 25 Euro bekommt ihr 2,5 Stunden Spaß in tollem Ambiente. Hier lachen waschechte Berliner und Touristen gleichermaßen, denn das Publikum ist bunt gemischt. Die Comedians geben alles, um die Gäste mit in ihre Show einzubeziehen, was das Ganze zusätzlich besonders macht.

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Ans Herz legen möchte ich euch den Verein Berliner Unterwelten e.V. Hier könnt ihr in ein echtes Stück Geschichte eintauchen und unter anderem einen Luftschutzbunker besichtigen. Einerseits sehr bedrückend, aber auch sehr spannend. Gerade die fachkundigen Guides machen die Führung zu etwas Einzigartigem. Für 11 Euro pro Person wirklich unbedingt mitnehmen. Leider kann man Tickets nicht im Vorfeld buchen, also pünktlich vor Ort sein.

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Wer jetzt noch Lücken in seinem 48 Stunden Plan hat, kann diese kulinarisch füllen. Für den kleinen Hunger zwischendurch darf die Berliner Currywurst von Curry 36, dem Original, natürlich nicht fehlen. Kleine Häppchen bekommt ihr in der Feinkost Abteilung des KaDeWe, und für das Dinner am Abend kann ich euch das Türkische Restaurant Hasir empfehlen. Es gibt mehrere Filialen in diversen Stadtteilen und das Essen ist der Hammer. Preis-Leistung ist top.

Den Kurztrip ausklingen lassen, könnt ihr in einer der schicken Berliner Skybars, wie der stylischen monkeybar, die ihren Namen aufgrund des Blicks in den Berliner Zoo zurecht trägt, oder der edlen Variante im andel’s Hotel.

Mehr Anregungen findet ihr z.B. im Reiseführer Polyglott on tour.

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Ich hoffe ihr konntet den ein oder anderen Tipp für euch mitnehmen und habt viel Spaß bei eurem Kurztrip im dicken B.

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